Allerlei nichts...
Hmm, fein... wir hatten ja ein paar schöne Sommertage - schade, daß es schon wieder Herbst ist. Aber dann hab ich ja auch bald... ähm... warte. Es ist ja doch erst Juli... Und ich dachte schon, ich hätte in meinem Wahn einfach die ganze Jahresportion Sonnenschein verpennt. Ich meine, zuzutrauen wäre es mir wohl. Aber gut. Besteht also noch Hoffnung, daß wir uns irgendwann in diesem Jahr nochmals über die Hitze beschweren können. Und überhaupt ist Wetter ja auch hauptsächlich zum Meckern da...
Auch, wenn es dazu eigentlich zu kalt ist, führe ich heute zur Abwechslung mal meine 12-Euro-Hochzeitsschuhe aus... und frage mich ernsthaft, wie ich das damals den ganzen Tag in den Dingern ausgehalten habe. Tatsächlich hatte ich die Schühchen ja wirklich erst abends unter dem Geschenketisch geparkt und bin dann barfuß durch den Saal gehüpft.
Wie auch immer. Die Teile sehen noch aus, wie neu und fühlen sich dummerweise auch genau so an. Aber das gibt sich. Und bis dahin bleiben die halt dekorativ unterm Schreibtisch stehen. Die Kollegen kennen mich eh schon schuhlos über die Flure laufend... Zumindest macht der Rest vom Outfit einiges her. Muß ja auch, schließlich haben wir den halben Samstag damit verbracht, die Einzelteile zusammenzushoppen. Gar nicht so einfach, ich sags euch. Klamotten kaufen ist anstrengend...
Mit der neuen Handtasche habe ich heute dann nochmal einen drauf gesetzt. Jeder Finanzberater würde wohl die Hände wahlweise über seinem Kopf oder meiner Kreditkarte zusammenschlagen. Doch in der Hinsicht war ich noch nie allzu entgegenkommend. Nicht nur, daß ich keinen Finanzberater habe - wenn man von einer Mutter absieht, die ich zumindest bei Mietausgaben zu Rate ziehe - aber hätte ich einen, würde er bezahlt werden, entsetzt zu sein. Somit wäre es sein Job... vor allem beginnend damit, sich selbst wegrationalisieren.
Wo wir grad bei Rationalisieren sind - obgleich ich in dem Fall den Zusammenhang zum Begriff ratio wohl auf ewig vergeblich suchen werde - so langsam sickern Gerüchte durch, daß dieser - mein - Arbeitsstandort zum Neujahr aufgelöst und in die Hauptstadt der Weißwürschte verlegt werden soll. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Bestärkt lediglich den Wunsch nach beruflicher Neuorientierung, wenn man eh grad mal am Orientieren ist... nicht wahr...
Und außerdem... der Süßstoff ist leer... Mift!