Haben oder nicht haben...

Veröffentlicht auf von Zong

"Sehr geehrte Frau Zong,
zur freien Verfügung bieten wir Ihnen heute einen Privatkredit in Höhe von xx.000,- EUR an. [...]
bar oder aufs Konto."

Ah ja. Nett...
Mir würde bestimmt jede Menge einfallen, was ich mit der Kohle anstellen könnte... Aber was ist das bloß für eine Mentalität, jedem Menschen - unabhängig von seinen Befürfnissen und Möglichkeiten zu suggerieren, daß er einen Kredit braucht? Und hinzu kommt diese völlig verquehre Behauptung, daß man dadurch mehr finanziellen Spielraum hätte und flexibel bleibt - sogar fett gedruckt.

Die vielen Nullen und der mehrfache Hinweis auf die Kostenlose Servicenummer sollen mich wohl über den Umstand hinwegtäuschen, daß jeder Kredit samt Zinsen und Zinseszins wieder zurückbezahlt werden muß. Und da bin ich dann nur noch halb so flexibel. Schließlich bekomme ich ja auch nicht mehr Gehalt, um damit meine Verbindlichkeiten abzudecken. Nicht wahr?

Aber nun ja.. ich spiele mit dem Gedanken, das Angebot anzunehmen... kurzfristig... und mir den gesamten Betrag in 10 € Scheinen auszahlen zu lassen - steht ja da - bar geht auch. Zum einen wegen des Vergnügens, den Kassierer und die Warteschlange hinter mir beim zählen zu zusehen. Zum anderen wollte ich schon immer mal ein Bad in Geld nehmen. Und auch wenn es Dagobert augenscheinlich so glücklich machte, nein, mir sind Münzen zu hart zum drauf liegen.

Man wird sich das doch dann ein zwei Tage überlegen können, bevor man das Geld zurück gibt...
Nicht? Echt nicht? Sch... sch... schade aber auch...
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Veröffentlicht in Persönliches

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