Mein Held
Gestern abend kam er wieder nach Hause, mein müder Recke, heimgekehrt aus fernen Landen, schwer beladen ob des Wissen und Erfahrungen entbehrungsreicher Stunden in der Ferne. Ach, lassen wir das... Was hat er mir mitgebracht? Schmutzige Wäsche ;)
Jedenfalls begann alles so typisch ER wie eh und jeh. Klimpernder Schlüssel in der Wohnungstür, knall - Tür is zu, bums - Tasche fällt auf den Boden. Dann noch einmal Knall - dieses Mal die Badtür. An dieser Stelle verzichte ich schon meinetwegen auf weitere Details.
Jetzt allerdings verläßt er die eingetretenen, altbekannte Pfade und etwas neues schallt durch die Räume. Trötenkonzert - lang und ausdauernd. Hübsch. Da steh ich doch voll drauf *kicher*
Der Mann, der mich am Freitag noch im T-Shirt und Jeans vom Bahnhof abgeholt hatte (und nein, wir waren nicht in der Karibik oder am Mittelmeer), gab nun also eine herrliche Werbefigur für sämtliche Grippemittelchen ab. Er meinte später, seine Mutter müsse ihn angesteckt haben. Ja, nee, is klar. Ich denke da eher an seinen Shirt-Auftritt, aber was verstehe ich schon von passender Kleidung. Und er ist doch so hart und männlich und stark *dumdidum*
Zurück zu gestern abend, irgendwann bemerkte mein holder, aber verschnupfter Jüngling, daß seine Angetraute doch schon daheim war. Was dann folgte, hörte sich - zumindest nach der dritten Wiederholung - mehr wie ein Vorwurf, denn eine freudige Begrüßung an. "Was machstn...u...on...ier". Ich interpretierte das als gesteigerte Interesse, warum ich statt ordentlich im Büro zu sitzen, lieber früher Feierabend gemacht hab, um seine Wäsche zu bügeln... Ja, und das fragte ich mich einen Moment lang auch...
Trotzdem schwankten zu diesem Zeitpunkt meine Gedanken zwischen den Theorien der-is-besoffen oder der-is-wieder-im-Stimmbruch hin und her. Nebenbei unterdrückte ich den vehementen Wunsch, ihm mit der Bratpfanne zu zeigen, wie sehr ich mich über die überschwegliche Begrüßung freute. Richtig - mein Zahn tut immer noch weh, da darf man doch mal agressiv... es heißt doch, geteiltes Leid...
Ok, ok, ich bin ja schon wieder brav. Hab ihm ja auch nix getan. Hab eingesehen, daß mein armes krankes Hascherl ja eigentlich gar nichts dafür kann. Er hat halt das Taktgefühl vom Ottomotor, das liegt in den Genen. Was will man da schon machen ;)
Dafür kommt Knutschen eh erst wieder in Frage, wenn er nicht mehr schnieft, schnauft, hustet und spricht, wie ein volltrunkener Halbstarker. Joar, nennt mich gemein... Aber ich möchte von meinem Geburtstagswochenende in Wien noch etwas haben. Und damit meine ich nicht, eine Rundführung durch die innerstädtischen Apotheken sponsored by Tempo.
Jedenfalls begann alles so typisch ER wie eh und jeh. Klimpernder Schlüssel in der Wohnungstür, knall - Tür is zu, bums - Tasche fällt auf den Boden. Dann noch einmal Knall - dieses Mal die Badtür. An dieser Stelle verzichte ich schon meinetwegen auf weitere Details.
Jetzt allerdings verläßt er die eingetretenen, altbekannte Pfade und etwas neues schallt durch die Räume. Trötenkonzert - lang und ausdauernd. Hübsch. Da steh ich doch voll drauf *kicher*
Der Mann, der mich am Freitag noch im T-Shirt und Jeans vom Bahnhof abgeholt hatte (und nein, wir waren nicht in der Karibik oder am Mittelmeer), gab nun also eine herrliche Werbefigur für sämtliche Grippemittelchen ab. Er meinte später, seine Mutter müsse ihn angesteckt haben. Ja, nee, is klar. Ich denke da eher an seinen Shirt-Auftritt, aber was verstehe ich schon von passender Kleidung. Und er ist doch so hart und männlich und stark *dumdidum*
Zurück zu gestern abend, irgendwann bemerkte mein holder, aber verschnupfter Jüngling, daß seine Angetraute doch schon daheim war. Was dann folgte, hörte sich - zumindest nach der dritten Wiederholung - mehr wie ein Vorwurf, denn eine freudige Begrüßung an. "Was machstn...u...on...ier". Ich interpretierte das als gesteigerte Interesse, warum ich statt ordentlich im Büro zu sitzen, lieber früher Feierabend gemacht hab, um seine Wäsche zu bügeln... Ja, und das fragte ich mich einen Moment lang auch...
Trotzdem schwankten zu diesem Zeitpunkt meine Gedanken zwischen den Theorien der-is-besoffen oder der-is-wieder-im-Stimmbruch hin und her. Nebenbei unterdrückte ich den vehementen Wunsch, ihm mit der Bratpfanne zu zeigen, wie sehr ich mich über die überschwegliche Begrüßung freute. Richtig - mein Zahn tut immer noch weh, da darf man doch mal agressiv... es heißt doch, geteiltes Leid...
Ok, ok, ich bin ja schon wieder brav. Hab ihm ja auch nix getan. Hab eingesehen, daß mein armes krankes Hascherl ja eigentlich gar nichts dafür kann. Er hat halt das Taktgefühl vom Ottomotor, das liegt in den Genen. Was will man da schon machen ;)
Dafür kommt Knutschen eh erst wieder in Frage, wenn er nicht mehr schnieft, schnauft, hustet und spricht, wie ein volltrunkener Halbstarker. Joar, nennt mich gemein... Aber ich möchte von meinem Geburtstagswochenende in Wien noch etwas haben. Und damit meine ich nicht, eine Rundführung durch die innerstädtischen Apotheken sponsored by Tempo.
Werbung