Ich gebe es auf...
Der Tag ist gerade erst halb rum - zumindest wenn man die Mittagsstunde als Mitte des Tages ansehen mag und meine Schlafgewohnheiten dabei ignoriert. Jedenfalls brummt zum x-ten Mal mein privates Handy, den Ton habe ich inzwischen abgeschaltet. Ich will einfach nicht mit dem Anrufer reden. Ist denn das wiederholte Abweisen eines Anrufes nicht deutlich genug?
Dieses Mal handelt es sich gar nicht um einen penetranten Schottenrockträger, der einen Karnevalsflirt nicht verkraften konnte (wah, der hing mir auch fast ein Jahr nach - nie wieder Weiberfastnacht in Kölle). Nein, seit Wochen rufen zahllose Lotto-Gesellschaften an, um mich darüber zu informieren, daß ich ja noch drei Montae spiele und ob es dann enden soll. Wat spiele ick? Ach so ja, die 100 exklusive Gewinnspiele... ja nee... und dafür müssen wir alle Daten noch einmal aufnehmen? Hmpf... Kommen die sich nicht selbst ein bisschen düsig vor?
Wenn jemand schon bei mir Lotto spielt, zum Teufel nochmal, dann hab ich auch seine Adresse und seine Kundendaten... Aber nicht gekaufte Adressen, die seit einem oder zwei Jahren nicht mehr aktuell sind. Vielleicht ziehe ich zu oft um... Vielleicht sollte ich nach all den Jahren auch mal meine Handy-Nummer ändern. Aber dann hätten alte Freunde ja eine nicht zu widerlegende Ausrede mehr, warum sie sich so lange nicht mehr gemeldet haben. Also, ich hänge an der Telefonnummer... in Zeiten eines Handytelefonbuches ist das schließlich eine der wenigen, die ich auswendig kann. Mein pseudo-hübsches Köpfchen kann sich zwar an viele mehr oder weniger wichtige Dinge erinnern, aber Zahlen waren in der Hinsicht noch nie meine Stärke.
[Übrigens - Telefon summt...]
Genaugenommen bin ich kurz davor, doch zur Abwechslung mal wieder ranzugehen und der netten Dame oder Herr aus dem CallCenter in der Schweiz eine Szene zu machen. Mir schwebt da die eine oder andere Idee im Kopf herum.
Aber solche Dinge lassen sich bei Haustürbelagerern eigentlich besser umsetzen. Zumal, die entgeisterten Gesichter jede Anstrengung wert sind. Hmm, die Mannheimer Zeugen Jehovas sollten sich wohl noch an mich und mein Angebot mit ins Schlafzimmer zu kommen erinnern. Hey, was kann ich dafür, wenn die Samstags Morgens noch vor dem Aufstehen bei mir Klingeln. Ich schlafe nun mal... ähm... also... wie sagte ein Bekannter so schön "manche Menschen haben abends im Bett eben nur die Nachttischlampe an". Gut, gut, selbst ich ziehe mir einen Morgenmantel über, bevor ich Fremden die Tür öffne... Aber wie gesagt, die Blicke waren das Gewecktwerden wert. Vor allem als zur Krönung mein "kleiner" Bruder in Shorts durch den Flur lief und ein so süffisantes Grinsen aufsetzte, wie ich es ihm nie zugetraut hätte.
Aber am Telefon... dafür muß ich mir noch was ausdenken. Fällt euch abseits der - rechtlich nicht ganz einwandfreien - Trillerpfeifen-Methode was ein - ich bin ganz Ohr... oder Auge... oder wie auch immer...
Dieses Mal handelt es sich gar nicht um einen penetranten Schottenrockträger, der einen Karnevalsflirt nicht verkraften konnte (wah, der hing mir auch fast ein Jahr nach - nie wieder Weiberfastnacht in Kölle). Nein, seit Wochen rufen zahllose Lotto-Gesellschaften an, um mich darüber zu informieren, daß ich ja noch drei Montae spiele und ob es dann enden soll. Wat spiele ick? Ach so ja, die 100 exklusive Gewinnspiele... ja nee... und dafür müssen wir alle Daten noch einmal aufnehmen? Hmpf... Kommen die sich nicht selbst ein bisschen düsig vor?
Wenn jemand schon bei mir Lotto spielt, zum Teufel nochmal, dann hab ich auch seine Adresse und seine Kundendaten... Aber nicht gekaufte Adressen, die seit einem oder zwei Jahren nicht mehr aktuell sind. Vielleicht ziehe ich zu oft um... Vielleicht sollte ich nach all den Jahren auch mal meine Handy-Nummer ändern. Aber dann hätten alte Freunde ja eine nicht zu widerlegende Ausrede mehr, warum sie sich so lange nicht mehr gemeldet haben. Also, ich hänge an der Telefonnummer... in Zeiten eines Handytelefonbuches ist das schließlich eine der wenigen, die ich auswendig kann. Mein pseudo-hübsches Köpfchen kann sich zwar an viele mehr oder weniger wichtige Dinge erinnern, aber Zahlen waren in der Hinsicht noch nie meine Stärke.
[Übrigens - Telefon summt...]
Genaugenommen bin ich kurz davor, doch zur Abwechslung mal wieder ranzugehen und der netten Dame oder Herr aus dem CallCenter in der Schweiz eine Szene zu machen. Mir schwebt da die eine oder andere Idee im Kopf herum.
Aber solche Dinge lassen sich bei Haustürbelagerern eigentlich besser umsetzen. Zumal, die entgeisterten Gesichter jede Anstrengung wert sind. Hmm, die Mannheimer Zeugen Jehovas sollten sich wohl noch an mich und mein Angebot mit ins Schlafzimmer zu kommen erinnern. Hey, was kann ich dafür, wenn die Samstags Morgens noch vor dem Aufstehen bei mir Klingeln. Ich schlafe nun mal... ähm... also... wie sagte ein Bekannter so schön "manche Menschen haben abends im Bett eben nur die Nachttischlampe an". Gut, gut, selbst ich ziehe mir einen Morgenmantel über, bevor ich Fremden die Tür öffne... Aber wie gesagt, die Blicke waren das Gewecktwerden wert. Vor allem als zur Krönung mein "kleiner" Bruder in Shorts durch den Flur lief und ein so süffisantes Grinsen aufsetzte, wie ich es ihm nie zugetraut hätte.
Aber am Telefon... dafür muß ich mir noch was ausdenken. Fällt euch abseits der - rechtlich nicht ganz einwandfreien - Trillerpfeifen-Methode was ein - ich bin ganz Ohr... oder Auge... oder wie auch immer...
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