Miau
Ich glaube, es gibt im Leben eines jeden Menschen mindestens einmal die Situation, daß man schweißgebadet aus dem Schlaf hochschreckt und sich dann selbst beruhigen muß, daß alles nur ein Traum war. Wenn ich zugebe, daß mir das relativ oft widerfährt, verrate ich wohl kein allzugut gehütetes Geheimnis. Mag durchaus an der Art meiner Träume liegen, an denen wohl so mancher Psychologe seinen Spaß hätte.
Doch nicht immer ist es die schwarz-graue Seite meines Unterbewußtseins, die sich auf diese Art ins Licht drängt. Nein, heute morgen war zwar auch denkwürdig, dafür aber bunt. Wenn man es so sagen will.
Genaugenommen kam heute morgen eine quietschvergnügte Frau zu mir und meinte, sie hätte den ganzen Krempel auf dem Flohmarkt verkauft. Ah ja. Ähm, was? Und dann gings los. Ich stand inmitten einer Wohnung, die zumindest in Traum die meine, in der Wirklichkeit aber meilenweit von meinen eigenen vier Wänden entfernt war. Hübsch. Wirklich hübsch. Ein bisschen viel Schickschnack, aber zum Ausgleich dafür Regale aus dunklem Holz im Sonnenlicht - und daran beschienen: Bücher. *schmacht* Nun ja, lauter Menschen waren damit beschäftigt, den Traum im Traum in Kisten und Kartons zu verpacken. Nee, is klar. Ich bin ja noch nicht oft genug ungezogen in den vergangenen Jahren - ähm, ich meinem umgezogen - freud'scher Fehler. Ups.
Jedenfalls ging ich in Gedanken den Krimskrams durch, der nun verschwunden und potentiell auf dem Flohmarkt gelandet war. Ohne meine Einwilligung. Ist ja nichts neues - wie im wahren Leben wird also auch in meinem Träumen üer meinen Kopf hinweg entschieden. Kein Wunder, daß ich die ganze Angelegenheit für bahre Münze nahm. Nun, um die meisten der betreffenden Gegenstände war es nicht sonderlich schade. Also hatteich die auch sofort wieder vergessen.
Doch dann fiel es mir siedendheiß ein. Oben im Regal, dort, wo die Sonne kurz vor ihrem Untergang im Sommer hinschien, dort standen normalerweise zwei Katzen, die eine schwarz, die andere weiß, schlank, grüne Augen und so elegante lange Beine, wie sie wohl nur die Fantasie, nicht die Natur schaffen würde. Egal. Sie waren weg. Das durfte doch nicht wahr sein. Entsetzt schnappte ich mir den mutmaßlichen Tierverkäufer: "Komische, bunte, quietschvergnügte Frau, wo sind meine Katzen. Du hast die doch nicht etwa..." Dann war der Wecker so gütig, das Verhör zu unterbrechen.
Aber trotzdem - ich will diese Katzen... und die hauseigene Bibliothek... und keine Sachen packen... und so... oder so...
Doch nicht immer ist es die schwarz-graue Seite meines Unterbewußtseins, die sich auf diese Art ins Licht drängt. Nein, heute morgen war zwar auch denkwürdig, dafür aber bunt. Wenn man es so sagen will.
Genaugenommen kam heute morgen eine quietschvergnügte Frau zu mir und meinte, sie hätte den ganzen Krempel auf dem Flohmarkt verkauft. Ah ja. Ähm, was? Und dann gings los. Ich stand inmitten einer Wohnung, die zumindest in Traum die meine, in der Wirklichkeit aber meilenweit von meinen eigenen vier Wänden entfernt war. Hübsch. Wirklich hübsch. Ein bisschen viel Schickschnack, aber zum Ausgleich dafür Regale aus dunklem Holz im Sonnenlicht - und daran beschienen: Bücher. *schmacht* Nun ja, lauter Menschen waren damit beschäftigt, den Traum im Traum in Kisten und Kartons zu verpacken. Nee, is klar. Ich bin ja noch nicht oft genug ungezogen in den vergangenen Jahren - ähm, ich meinem umgezogen - freud'scher Fehler. Ups.
Jedenfalls ging ich in Gedanken den Krimskrams durch, der nun verschwunden und potentiell auf dem Flohmarkt gelandet war. Ohne meine Einwilligung. Ist ja nichts neues - wie im wahren Leben wird also auch in meinem Träumen üer meinen Kopf hinweg entschieden. Kein Wunder, daß ich die ganze Angelegenheit für bahre Münze nahm. Nun, um die meisten der betreffenden Gegenstände war es nicht sonderlich schade. Also hatteich die auch sofort wieder vergessen.
Doch dann fiel es mir siedendheiß ein. Oben im Regal, dort, wo die Sonne kurz vor ihrem Untergang im Sommer hinschien, dort standen normalerweise zwei Katzen, die eine schwarz, die andere weiß, schlank, grüne Augen und so elegante lange Beine, wie sie wohl nur die Fantasie, nicht die Natur schaffen würde. Egal. Sie waren weg. Das durfte doch nicht wahr sein. Entsetzt schnappte ich mir den mutmaßlichen Tierverkäufer: "Komische, bunte, quietschvergnügte Frau, wo sind meine Katzen. Du hast die doch nicht etwa..." Dann war der Wecker so gütig, das Verhör zu unterbrechen.
Aber trotzdem - ich will diese Katzen... und die hauseigene Bibliothek... und keine Sachen packen... und so... oder so...
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